SV Einheit Wittenberg e.V. Fußball

Einheit Nostalgie Teil 5

Kaj von Zansen, 25.03.2020

Einheit Nostalgie Teil 5

Beitrag Einheit-Homepage vom 08.11.2010

Die MZ berichtet über den vergangenen Spieltag in der LK 5

WITTENBERG/MZ. In der Fußball-Landesklasse, Staffel fünf, blieb die große Überraschung aus. Jessen, Annaburg und Piesteritz II fuhren allesamt einen Dreier ein.

Grün-Weiß Annaburg - Blau-Weiß Klieken 4:0

Die Grün-Weißen haben es endlich geschafft, ihren Angstgegner Klieken zu bezwingen. Nach kurzer Abtastphase übernahm Annaburg das Kommando. Marcel Schnabel (15., 20.) schoss die Rohlik-Truppe frühzeitig auf die Siegerstraße. Die Gastgeber setzten weiter auf tollen Kombinationsfußball. Nach Vorarbeit von Schnabel gelang Toni Schmidt (21.) sogar das 3:0. Bis zur Pause verhinderte allein Gäste-Torwart Sebastian Herrmann ein drohendes Debakel. Nach dem Wechsel konnten die Zuschauer weiter gut aufgelegte Hausherren bewundern. In der 60. Minute zirkelte Schnabel einen Freistoß in den Strafraum der Gäste. Marco Liebig gelang per Flugkopfball das vorentscheidende 4:0. Weitere Annaburger Möglichkeiten machte Blau-Weiß-Keeper Herrmann zunichte.

Grün-Weiß Piesteritz II - Vorwärts Dessau 6:2

"Mann des Tages" war der Piesteritzer Karsten Niesar, der gegen Vorwärts vier Treffer erzielte (28., 64., 76., 87.). Die Gäste hielten in der ersten Halbzeit gut mit. Nico Frauendorf (25.) zwang Grün-Weiß Keeper Steve Trollmann, der in der 14. Minute für den verletzten Steven Zschintzsch eingewechselt wurde, zur Glanzparade. Im zweiten Abschnitt machte die Hüller-Truppe endgültig Nägel mit Köpfen. Maik Trollmann (49., 52.) schenkte den Dessauern im Doppelpack ein. Für das zwischenzeitliche 1:4 (66.) sowie 2:5 (78.) sorgten Nico Frauendorf und Jeffrey Neumann.

VfB Gräfenhainichen - Blau-Rot Pratau 3:3

Obwohl es am Ende 3:3 stand: Jede Mannschaft durfte sich für eine gewisse Zeit als Sieger fühlen. Pratau legte los wie die Feuerwehr und hatte nach acht Minuten bereits 2:0 die Nase vorn. Marcel Burdack (4.) und Mario Hörnig (8.) bewiesen ihren Torriecher. Die VfB-Abwehr schien zu diesem Zeitpunkt nicht auf dem Platz gewesen zu sein. Doch es kam nicht zu dem sich anbahnenden Desaster. Denn der Anschlusstreffer (20.) beendete die Dominanz der Gäste. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld behielt Marc Dieterichs die Übersicht und erzielte dieses äußerst wichtige Tor. Als unmittelbar nach dem Anpfiff zur zweiten Hälfte René Fischer nach mustergültiger Vorarbeit von Franz Unger den Ausgleich (47.) markierte, gaben sich die Gäste sichtlich beeindruckt. Wie wichtig es ist, jedem Ball nachzujagen, bewies die Entstehung der VfB-Führung. Prataus Keeper Denny Schenk spielte mit dem Streitobjekt, der heranstürmende Jens Stockmann setzte ihn unter Druck, Ball vertändelt, 3:2 (56.). Nun besaß die Heim-Elf die besseren Karten. Da es die Cseke-Elf aber verpasste, den Vorsprung auszubauen, wurden die Gäste wieder stärker. Keeper René Wiesegart musste zwei brenzlige Situationen (72., 76.) entschärfen. Anstatt, dass der VfB versuchte, den Ball in den eigenen Reihen zu halten, wurde die Flucht nach vorn angetreten. Die langen Bälle kamen natürlich postwendend zurück. Ein Fernschuss Burdacks landete zum 3:3 (88.) in den Maschen. "Obwohl wir zwei Punkte verschenkt haben, die Moral nach dem 0:2-Rückstand hat gestimmt. Am Ende wäre zwar ein Sieg gerecht gewesen, doch es zählen eben nur Tore", lautete das Fazit von VfB-Coach Sandor Cseke.

SG 1919 Trebitz - Einheit Wittenberg 0:0

Diese Partie war kein typisches 0:0-Spiel. Dass es keine Tore zu bejubeln gab, lag hauptsächlich an zwei stark aufgelegten Torhütern. Einheit-Abwehrchef Robert Günther überprüfte per Kopfball die Reaktionsschnelligkeit von SG-Keeper Christian Gieloff (22.), Wittenbergs Spielertrainer Andreas Jaekel (31.) verfehlte knapp das Ziel. Kurz vor der Pause boten sich dem Gastgeber zwei große Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Aber weder Tommy Kurz noch Michael Witticke waren in der Lage, den Ball ins Tor schießen (38., 40.). Kurz nach dem Wechsel zwang der Trebitzer Andreas Meene Gäste-Torhüter David Becker wiederholt zur Glanzparade (50., 51.). Auf der Gegenseite klärte Gieloff mit Fußabwehr gegen Steven Herold (55.). In der Schlussphase gab es keine taktischen Vorgaben mehr. Beide Teams wollten den Sieg und setzten alles auf eine Karte. Stephan Schlegel (79.) und Heiko Hoffmann (81.) fanden in Gieloff ihren Meister. Becker hielt mit tollen Paraden gegen Meene (85.) und Fabrice Janowski (88.) für Einheit die Null fest.

Hellas 09 Oranienbaum - Dessauer SV 97 5:1

 

"Der Sieg ist auch in dieser Höhe verdient. Die geschlossene Mannschaftsleistung stimmt mich zufrieden." Hellas-Coach Andreas Wolf fand viel Lob für seine Schützlinge, die ihren dritten Saisonsieg einfuhren. Allerdings dauerte es eine Weile, bis die Hausherren mit der Trefferproduktion begannen. Nach dem 1:0 durch Christoph Neubauer (28.) ging die Post ab. Das 2:0 erzielte Dessaus Nils Schulschenk (33.. Eigentor). Nur 180 Sekunden darauf verwertete Jan Weigang die Vorarbeit des Hellas-Kapitäns Marcel Weise mühelos. Max Zabel, den Dirk Wimmer ansonsten gut im Griff hatte, bremste den Motor der 09er mit seinem Anschlusstor nur kurz aus (39.). Beinahe im direkten Gegenzug landete ein Weigang-Kopfball zum 4:1 in den Maschen (40.). Im zweiten Durchgang beschränkte sich Wolfs Truppe vor 92 Zuschauern weitestgehend auf die Verwaltung des Resultats. Immerhin verschaffte sich Weigang, von Benny Woitha gekonnt bedient, noch sein drittes Erfolgserlebnis (63.).

Blau-Weiß Nudersdorf - Allemannia Jessen 1:8

Der Nudersdorfer Coach Jens Stockmar redete nach dem Abpfiff nicht lange um den heißen Brei herum. "Jessen hat uns an die Wand gespielt." Der Favorit führte im Piesteritzer Volkspark zur Pause durch die Treffer von Kevin Ziebell (14.), Patrick Bachmann (27.) und Matthias Friedrich (33.) 3:0. Nach dem Wechsel kam der Aufsteiger gut aus den Startlöchern. Marcus Hilgenhof (48.) gelang das 1:3. Die Blau-Weißen bemühten sich um ein weiteres Erfolgserlebnis, doch mit dem vierten Jessener Treffer durch Stefan Lutzmann (64.) war die Partie entschieden. Den Rest besorgten Friedrich (65.), Alexander Engelmann (75.), Enrico Bahr (76.) und Toni Dillan (88.).

 

 


Quelle:www.mz-web.de